Gute Stimmung auf der 42.Mitgliedersammlung

Nach den Jahresberichten von Vorstand und Schatzmeister erteilten die Mitglieder einstimmig die Entlastung für das gesamte Kuratorium. Damit wurde die gute Arbeit im abgelaufenen Jahr erneut eindrucksvoll bestätigt. Besonders lobten die Kassenprüfer auch die exakt geführte Kassenführung durch Schatzmeister Simon Ledermann.

Wie der Vorsitzende feststellen konnte , war dies die am besten besuchte Jahresversammlung seit vielen Jahren, worüber sich natürlich alle Kuratoriumsmitglieder sehr freuten.

Großes Lob erhielt auch das gesamte Mitarbeiter-Team im Sebastian-Kneipp-Museum, das geschlossen an der Versammlung teilnahm. Immerhin konnten Sie mit 10.100 Personen über die höchste Besucherzahl im Museum seit 1995 berichten.

Spannender Vortrag auf der Mitgliederversammlung

Einen spannenden Vortrag über Häuser- und Straßengeschichten von Wörishofen zwischen 1730 bis 1900 hielt Dr. Alois Epple, Autor und Historiker aus Türkheim, über die Häuser und Straßen von Wörishofen in der Zeit von 1730 bis 1900 auf der letzten Mitgliederversammlung des Förderkreises.

Dazu erscheint im Herbst ein zweibändiges Werk von Dr. Epple als Autor und Michael Scharpf als Bildgeber für die vielen Bilder, die im Buch abgedruckt sein werden.

Unser Verein als Herausgeber, hat schon jetzt Bestellscheine im Sebastian-Kneipp-Museum und in der Gäste Information im Kurhaus bereitgestellt.

Bildnachweis: Helmut Bader, Marcus Barnstorf

Spende der Wimmelmannstiftung

Im Dezember des Jahres 2024 erhielt unser Verein eine Spende aus der Wimmelmann Stiftung. Wir danken sehr herzlich dafür und werden diesen Betrag für das künftige Straßen-und Häuserbuch von Wörishofen verwenden.

Foto: Barnstorf Marcus

Veranstaltung Kindergesundheit

Bei einer gemeinsamen Veranstaltung des Kneipp-Bundes, des Kur- und Tourismusbetriebes, des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde, der Hochschule Hannover und unseres Vereins gab es interessante Neuigkeiten zum Thema „Kindergesundheit – vom Kneippschen Kinderasyl in die aktuelle Forschung“.

Nach der Begrüßung durch die Präsidentin des Kneipp-Bundes, Christina Haubrich, und den Ersten Bürgermeister Stefan Welzel ließ unser 1. Vorsitzender Werner Büchele die Geschichte des Kinderasyls von 1891 bis 1926 bei einem Powervortrag Revue passieren.

Daran anschließend erläuterte Konrad Hölzle das Entstehen des gemeinschaftlichen Projektes. Auch die Digitalisierung der 13.500 Kinderkrankengeschichten durch drei Studentinnen der Hochschule Hannover und des Bayerischen Landesvereins für Familienkunde wurde von Sabine Scheller in eindrucksvoller Weise dargestellt.

Den Abschluss bildete der Vortrag von Herrn Prof. Dr. Thomas Baranek über die ersten Ergebnisse der bisher erfolgten 400 Auswertungen, die weitere spannende Erkenntnisse erwarten lassen.

Frau Susanne Leinauer-Geraci vom Kneipp-Museum und Dieter Wohlschlegel von unserem Förderverein hielten für die Besucher aktuelle Informationen bereit – auch, um neue Vereinsmitglieder zu gewinnen und Besucher für das Museum zu werben. Ein besonderer Hingucker am Info-Stand war das Originalbuch der Kinderkrankengeschichten von 1897, das am Stand bestaunt werden konnte.

Fotonachweis: W. Büchele, www.anjawilde.de, Helmut Bader

Sabine Scheller, Bürgermeister Stefan Welzel, Werner Büchele, Kurdirektorin Cathrin Herd, Kneipp-Bund Präsidentin Christina Haubrich, Prof. Thomas Baranek, Konrad Hölzle

Prof. Thomas Baranek, Hochschule Hannover

Susanne Leinauer-Geraci und Dieter Wohlschlegel

Das Originalbuch der Krankengeschichten von 1897

Begeisterte Zuhörer beim diesjährigen Sommerabend im Sebastian-Kneipp-Museum

Mit einem interessanten Vortrag über Kneipps Reisemarschall, Pfarrer Alois Stückle begeisterte Autor und Historiker Dr. Alois Epple aus Türkheim die Zuhörer im vollbesetzten Museumssaal beim diesjährigen Sommerabend. Anschließend verzauberte ein Teil des Kurorchesters die 150 Zuhörer im illuminierten Museumsgarten mit ihrem Open Air Konzert. Das angenehme Wetter lockte eben viele Menschen in diesem Jahr wieder in das Museum. Eine sehr gelungene und von den Mitarbeitern des Kur-und Tourismusbetriebes und dem Museumsteam gut organisierte Veranstaltung, die geradezu eine Fortsetzung im kommenden Jahr verlangt.

41. Mitgliederversammlung

Auf der 41. Mitgliederversammlung am 08. März 2024 im Gasthof Rössle fanden neben interessanten Beiträgen die Neuwahlen des gesamten Kuratoriums statt. Bei einem guten Wahlleiter, den wir mit unserem Mitglied und Stadtrat Konrad Hölzle für diese Aufgabe gewinnen konnten, wurde dieser Tagesordnungspunkt souverän und in völligem Einvernehmen per Akklamation schnell abgewickelt. Das bisherige Kuratorium wurde einstimmig für die nächsten 4 Jahre in ihren Ämtern bestätigt. Dies zeigte eine sehr hohe Wertschätzung durch die über 40 anwesenden Personen in der Versammlung für Arbeit des Kuratoriums in den letzten 4 Jahren.

Bei dieser Versammlung wurde auch Franz Holzleitner für seine 25-jährige Tätigkeit als Schriftführer des Vereins ausgezeichnet.

Auf dem Bild v.l.n.r.: 2.Vorsitzender Dr. Hans-Horst Fröhlich, Schriftführer Franz Holzleitner, Erster Bürgermeister Stefan Welzel, zugleich auch Kuratoriumsmitglied,1.Vorsitzender Werner Büchele, Schatzmeister Simon Ledermann, Beiratsmitglied Dieter Wohlschlegel und Christian Schedler als weiteres Beiratsmitglied.

Ehrenamtspreis der Stadt Bad Wörishofen für Christian Schedler

Am 07. März dieses Jahres erhielt unser Kuratoriumsmitglied Christian Schedler Kulturamtsleiter der Stadt Mindelheim und Kreisheimatpfleger, den von Herrn Hans-Joachim Kania gestifteten Ehrenamtspreis der Stadt Bad Wörishofen für seine Verdienste.

In seiner Laudatio würdigte Werner Büchele die Verdienste von Herrn Schedler für den Förderkreis, für die Stadt Bad Wörishofen und darüber hinaus für die St. Lukas Stiftung „Haus der Kunst und Krippen“.

Wir vom Förderkreis freuen uns sehr über diese Auszeichnung für Herrn Christian Schedler, Ma. Neben Herrn Schedler erhielt auch Herr Jürgen Mauch und Roswitha Stubenvoll diese Auszeichnung von Herrn Ersten Bürgermeister Stefan Welzel verliehen.

Auf dem Bild von l.n. rechts: Christian Schedler, Marie-Luise Vorwerk, Jürgen Mauch, Mäzen Hans-Joachim Kania, Roswitha Stubenvoll sowie Erster Bürgermeister Stefan Welzel.

Digitalisierung Krankengeschichten aus dem Kinderasyl

In einer Gemeinschaftsaktion zusammen mit dem Kur-und Tourismusbetrieb, dem Kneipp-Bund, dem Bay.Landesverein für Familienkunde, und zwei Studentinnen der Hochschule Hannover und unserem Verein  wurden am 26./27.02. dieses Jahres ca. rund 13.500 Seiten der Krankengeschichten aus dem Kinderasyl aus den Jahren 1891 bis 1926 im Seminarraum des Kurhauses eingescannt und damit digital gesichert.

Einen ausführlichen Bericht finden Sie hier: zukunft-kneipp.de/historische-diamanten-schleifen

Die Marke Kneipp jetzt im Kneipp-Museum

Gerade noch pünktlich zum 70-jährigen Jubiläum des Erscheinungsjahres der ersten Kneipp-Briefmarke konnte jetzt durch eine großzügige Spende von Erich Zuber eine Vitrine diesem Bereich gewidmet werden. Im großen Saal des Museums wurde in Zusammenarbeit mit den Museumsmitarbeiterinnen und Mitarbeiter diese gesamte Sammlung präsentiert und in die Dauerausstellung integriert. Für den Besucher eine interessante Bereicherung, die er sich nicht entgehen lassen sollte. Die dazu aufgestellte Schautafel wurde von Simon Ledermann gestaltet und von unserem Verein finanziell unterstützt.

Auf dem Bild v.l.n.r.: Werner Büchele, Kurdirektorin Cathrin Herd und Erich Zuber bei der Präsentation der der gesammelten Kneipp-Briefmarken.

333.333 Besucher im Sebastian-Kneipp-Museum

Das Sebastian-Kneipp-Museum ist bei Gästen, Schülern und Bürgern seit seiner Eröffnung am 27. Juni 1986 nach wie vor sehr beliebt und so konnten am 15. November 2023 Kurdirektorin Cathrin Herd und der 1. Vorsitzende des Förderkreises Sebastian-Kneipp-Museum, Werner Büchele, den 333.333 Gast im Museum begrüßen. Um 10:45 Uhr war es so weit: Die Glückliche war Frau Antoinette Göggerle, eine 85-jährige gebürtige Schweizerin aus der Bodenseeregion.

Frau Göggerle war völlig überrascht, aber sehr glücklich, als sie von der Kurdirektorin Cathrin Herd einen Kneipp’schen Präsentkorb erhielt. Dazu überreichte ihr der Vorsitzende des Förderkreises noch die „20,- Euro Sammlermünze 2021“, die anlässlich des 200. Geburtstages von Sebastian Kneipp im Jahr 2021 aufgelegt wurde.

Die Dame ist gemeinsam mit ihrem Ehemann Rudolf auf Empfehlung von Freunden zum ersten Mal für eine Woche in Bad Wörishofen. Die reiselustigen Rentner sind vielseitig interessiert und von ihrem Aufenthalt in Bad Wörishofen begeistert. Sie haben fest vor, auch in Zukunft die Kneippstadt wieder zu besuchen und die Kneipp’sche Philosophie besser kennenzulernen.

Bei einer Öffnungszeit von jährlich 11 Monaten ist der 333.333 Besucher für ein kleines Stadtmuseum wie das Kneipp-Museum eine enorme Zahl, die sich sehen lassen kann.

Die aktuellen Öffnungszeiten des Kneipp-Museums sind von Mittwoch bis Sonntag von 15:00 bis 17:00 Uhr und mittwochs zusätzlich von 10:00 bis 12:00 Uhr. Montag und Dienstag geschlossen sowie am 24. und 25. Dezember. Auf Wunsch sind individuelle Führungen für Gruppen buchbar.

Auf dem Bild von l.n.r.: Kurdirektorin Cathrin Herd, Ehepaar Göggerle, Werner Büchele vom Förderkreis Sebastian-Kneipp-Museum.